• 26.10.2015

Das Traumkalenderbuch

Inklusionsprojekt gewinnt gregor calendar award.

So visionär und bedeutungsvoll wie Martin Luther Kings Utopie ist sicherlich nicht jeder Traum. Doch wir haben alle Wünsche und Sehnsüchte - auch Abseits vom Kommerz. Liegt es da nicht nahe, daraus ein Inklusionsprojekt zu entwickeln? Und ist es nicht umso schöner, dass dieses Projekt den gregor calendar Award gewonnen hat und ganz nebenbei auf der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet wurde?

Die Träume

Geträumt wurden sie von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stiftung Mensch. Mal sind sie romantisch, mal prosaisch. Aber nie kommerziell, was sie dann doch von Otto-Normalverbrauchern unterscheidet. Über etliche Monate hinweg wurden die Träume aufwendig inszeniert, z.T. auch in die Realität umgesetzt und dann fotografiert. Mit viel Engagement, großem Team, tollen Locations, opulentem Styling. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Menschen. Ihre Persönlichkeit. Ihre Emotionen. Ihr Erlebnis.

Die Stiftung Mensch

Die Stiftung Mensch steht für gelebte Unterstützung, um Menschen mit und ohne Behinderung durch bestmögliche Förderung eine selbstbewusste und möglichst selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Vom Säuglings- bis zum Rentenalter. Als Zuhause für 150 Bewohner und Bewohnerinnen. Als Arbeitgeber für über 1000 Menschen in der Region Dithmarschen. Mit Arbeitsplätzen auf Augenhöhe.

Das Traumkalenderbuch

Ein Kalender, der zeigt, wie "normal es ist, verschieden zu sein". Nur dass dieser eben ganz anders ist: nicht ein Stil, sondern 12 Varianten. Nicht ein Kalendarium für 2015, sondern 12 unterschiedliche, für alle Zeiten. Jeder Monat beschreibt einen Traum. Im Hochformat und Worten. Im Querformat und Bildern. So, wie es einem gerade gefällt. Darum hat der Kalender auch keine profane Ringelung, sondern funktioniert mit zwei ganz einfachen Foto-Klammern. Ein bisschen Galerie eben. Und ganz nebenbei konzipiert und erstellt auf pro-bono-Basis von Partnern, die gemeinsam dieser Idee folgen.