• 06.07.2016

13.600 Bäume.

Aus Ackerland wird Wald.

CO2 ist einer der wichtigsten Verursacher des Klimawandels. Also muss man versuchen seine Emission zu verringern oder zumindest kompensieren. Und das ist gar nicht so kompliziert, wie man meint. Denn schon ein einziger Baum kann im Durchschnitt pro Jahr 100 kg CO2 umwandeln. Wie viel kann man dann erst mit einem ganzen Wald erreichen? Deshalb haben wir 2011 Evers‐ReForest ins Leben gerufen und mit Ellerbek in diesem Jahr eine neue Aufforstungsfläche bepflanzt.

Bereits 2001 hatte Ellerbek insgesamt sieben Hektar Land erworben, um einen Teil der Fläche (drei Hektar) für extensive Landwirtschaft zu nutzen und den Rest im Zuge einer natürlichen Sukzession zu bewalden. Nachdem auch nach mehreren Jahren keine ausreichende Ansammlung von Waldbäumen festzustellen war, musste der gepflanzte Laubwald durch aktive Pflanzung hergestellt werden.

Mithilfe der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein konnte dann der Kontakt zu uns, zu Evers-ReForest, hergestellt werden. Und wir freuen uns darüber, eine Fläche im Speckgürtel um Hamburg gefunden zu haben. In den vergangenen Tagen wurden nun nördlich des Heidkampswegs 13.600 Bäume - heimische Laubbäume wie Stieleichen, Winterlinden, Buchen und Ulmen - gepflanzt. Bis aus dem Ackerland ein Wald entsteht, dauert es ca. zehn bis zwölf Jahre. Der neue Wald wird jetzt fachgerecht gepflegt, damit der Waldentwicklung nichts im Wege steht und der Bestand langfristig gesichert ist.

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