• 30.08.2016

Wacken on Wheels

Siegerprojekt IMLS beim WOA 2016.

„Inklusion muss laut sein" – diesen Leitsatz hat unser gleichnamiges Ideenfutter-Siegerprojekt beim diesjährigen Wacken Open Air in die Praxis umgesetzt. Erstmals haben 2016 rund 450 Menschen mit Behinderung die Veranstaltung besucht. Und das Ganze frei nach dem Motto: Wacken on Wheels.

 

Ein Team von 14 ehrenamtlichen Helfern betreute die Besucher und Besucherinnen und sorgte so für einen reibungslosen Ablauf. Sie kümmerten sich während der Veranstaltung um Anliegen und schafften räumliche Barrieren aus dem Weg, um allen ein uneingeschränktes Teilhaben am Geschehen zu ermöglichen.  Zusätzlich stand in diesem Jahr zum allerersten Mal der Reiseführer WACKEN on Wheels zur Verfügung, durch welchen Reisende mit Handicap sich nicht nur über das Festival selbst, sondern auch über das Dorf und dessen Umgebung informieren konnten. Drei Tage lange feierten und rockten Dorfbewohner, Besucher, Menschen mit und ohne Behinderung, sowie jung und alt gemeinsam.

Ursprünglich 2009 durch Ron Paustian gegründet, liegt es Inklusion Muss Laut Sein seither am Herzen, sich für Menschen mit Behinderung in vielerlei Hinsicht stark zu machen und sich für deren Anliegen sowie Interessen einzusetzen. In dem Online Musik Magazin „New Metal Media" informiert Paustian mit seinem Team über das Neuste von der Musik und Konzerten, vor allem aber ist das Magazin eine wichtige Informationsquelle für Menschen mit Behinderung. Diesen Menschen einen barrierefreien Alltag bieten und sie an jeglicher Kultur gleichberechtigt teilhaben lassen – jene Idee steckt hinter dem Projekt mit Herz und Leidenschaft. Im Fokus stehen vor allem mehr Spaß und Freude am Leben, sowie das aktive Teilhaben an jeglicher Kultur. Wer ermöglicht dies? Viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die ein bundesweites Netzwerk bilden. Sie vereinen ihre Kräfte und Ideen, setzen sich gemeinsam für Inklusion ein und fördern die Zusammenarbeit von Behinderten und nicht-behinderten Menschen.

Für die Zukunft plant „Inklusion muss laut sein" mehr Inklusionsprojekte für weitere Festivals und Konzerte umzusetzen, sowie auch das Thema in Schulen vorzustellen und dort zu informieren. Ein tolles Projekt, das durch den unermüdlichen Einsatz vieler Leute bereits ganz Großes bewirkt hat.