• 03.05.2017

Alle wurden gerettet.

Feuerlöschübung in Preetz.

Am Dienstagabend, dem 18. April, erhielt die Freiwillige Feuerwehr Preetz eine Einsatzmeldung von Eversfrank. Ein Gabelstapler stünde brennend im Papierlager und eine Person werde vermisst, lautete die Einsatzmeldung. Mit Hilfe von Disco-Nebelmaschinen und schwarzem Granulat konnte ein täuschend echtes Brandszenario in der 50 mal 100 m großen Halle inszeniert werden. Gegen 18.45 Uhr kamen die Feuerwehren aus den umliegenden Dörfern auf dem Gelände im Gewerbegebiet Wakendorf an. Mittlerweile werden schon drei Leute vermisst, hieß es wenig später.

„Durch den guten Draht, den Eversfrank Preetz zur Freiwilligen Feuerwehr pflegt, verlief der Übungseinsatz unkompliziert und reibungslos“, erzählt Michael Carlsen, Brandschutzbeauftragter von Eversfrank Preetz, der selbst ausgebildeter Feuerwehrmann ist.

Bei der Übung kamen 114 Kräfte und 1.500 m Schlauch zum Einsatz. Dies war somit die bislang größte Feuerwehrübung für die Freiwillige Feuerwehr in Preetz. Der Schwerpunkt der Übung lag auf der Wasserversorgung. Die Umgebung verfügt über ein gut ausgebautes Hydrantennetz und drei Löschteiche, wodurch die Übung problemlos vonstatten gehen konnte.

Und schließlich wurden natürlich alle Vermissten gerettet. Als Höhepunkt der Einsatzübung galt die Rettung einer Person, die mit Hilfe des Hubsteigers der Feuerwehr geborgen werden musste.

Auch die Polizei und der Rettungsdienst trafen am Einsatzort ein. „Das Zusammenspiel aller Beteiligten verlief hervorragend“, berichtet Carlsen abschließend. „Wir sind froh über den erfolgreichen Verlauf der Übung und bedanken und bei allen Einsatzkräften, die vor Ort waren.“