• 05.07.2016

Die Gewinner stehen fest.

„Free Coffee for a Year“: Ideenwettbewerb für IT-Nachwuchs.

Die Jury hat entschieden, die neuen Gewinner sind gewählt: Lukas Krebs und sein Partner Til Arkenberg, zwei junge Studenten aus Kiel, werden unter dem Dach von ppi Media eine Idee zum autonomen und standardisierten Laden von Elektroautos weiterentwickeln. Ihr Büro wartet schon auf sie.

Im letzten Jahr hatten Sebastian Penthin und Justin Hallauer mit ihrem Unternehmen Lokalportal, einem Online-Netzwerk für das lokale Miteinander, den Free Coffee For A Year Wettbewerb gewonnen und konnten ihre Ideen erfolgreich weiterentwickeln und vermarkten. 2016 haben sich nun erneut vielversprechende Start-Ups, motivierte Studenten und andere kreative Köpfe mit ihren Konzepten bei ppi Media beworben, so dass die Auswahl des Gewinners der Jury erneut nicht leicht gemacht wurde. Die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs sind Lukas Krebs und Til Arkenberg, die gemeinsam das Konzept eines einheitlichen Ladestandards für Elektroautos umsetzen wollen. Die beiden jungen Entwickler belegen den Studiengang "Internationales Vertriebs- und Einkaufsingenieurwesen (IVE)" an der Fachhochschule Kiel. 

Ambitionierte Pläne

Den jungen Konstrukteuren geht es um nicht weniger als die Entwicklung einer revolutionären Lademöglichkeit für Elektroautos. Wenn es nach den beiden geht, sollen sich Elektroautos langfristig nicht mehr nur an den bekannten Ladestationen mit Steckerverbindung laden lassen, sondern über Kontaktplatten, die auf speziellen Parkplätzen an mehr oder weniger beliebigen Unterbodenpunkten des Fahrzeugs andocken können. Ein großes Konzept, das letztendlich auch die Weiterentwicklung von Elektrofahrzeugen einschließt und die Hersteller der entsprechenden Fahrzeuge einbezieht. "Jeder möchte Elektrofahrzeuge auf den Straßen haben, das Problem ist allerdings noch, dass es keinen weltweit einheitlichen Standard zum Laden von Elektroautos gibt. Bei unserem Konzept fährt man - kurz gesagt - einfach auf einen entsprechend ausgewiesenen Parkplatz, steigt aus und das Auto wird geladen", erklärt Lukas Krebs. Die im Boden des Parkplatzes befindlichen Ladestationen sollen selbstständig den Abstand zum Fahrzeug messen, sodass Fahrzeuge beliebiger Bauhöhe geladen werden können.

Doch damit ist für das Team das kreative Ende noch nicht erreicht, denn gleichzeitig verfolgt man Ideen für ein einheitliches Bezahlsystem an den Ladestationen. Klingt nach einem umfangreichen und ambitionierten Projekt? Das ist es! Daher haben die Entwickler das Projekt bewusst in klare Abschnitte, die es zu erreichen gilt, unterteilt. Wir sind gespannt!