• 07.10.2015

Das Beste aus zwei Welten

Mehr Marktnähe. Mehr Power. Teil 1.

Seit nun mehr 3 Monaten ist die asim GmbH aus Waiblingen, als Tochterunternehmen von comosoft, ein Teil der Eversfrank Gruppe. Doch wie kam es eigentlich zu diesem Zusammenschluss und welche Vorteile bringt die Verbindung mit sich? All diesen Fragen haben sich Peter Jozefiak, Geschäftsführer comosoft und asim, und Benjamin Ferreau in einem gemeinsamen Interview gestellt.

Herr Jozefiak, wie kam es zum Zusammenschluss zweier Unternehmen, die beide im Bereich Produktkommunikation tätig sind?

PJ: Manchmal gehören Dinge einfach zusammen und kommen dann auch zusammen - so ist das Leben. Wir freuen uns über den Zusammenschluss der zwei Unternehmen, die zwar vom Kern her unterschiedliche Branchen bedienen, aber dennoch das gleiche Ziel verfolgen: Kunden bei der Produktkommunikation zu helfen. Am Ende des Tages ist es eine lange und spannende Geschichte, aber um Sie kurz zu halten: Das Druckhaus Waiblingen hat ein neues Zuhause für die asim GmbH und deren weltweit agierende Kunden gesucht. Herr Villinger (Geschäftsführender Gesellschafter Druckhaus Waiblingen) kennt schon lange die Eversfrank Gruppe, und insbesondere die ppi Media, ebenfalls ein Unternehmen dieser Gruppe und Schwesterunternehmen der comosoft. Er wusste, dass comosoft das richtige Zuhause für die asim GmbH ist. Jetzt wird das "Beste aus zwei Welten" zusammengeführt: asim als Experte für den Industrie-Sektor und comosoft mit zwei Produkten für den B2B und B2C Multichannel-Handel.

Welchen Vorteil hat der Wechsel für die asim GmbH?

PJ: comosoft agiert weltweit seit über 20 Jahren als PIM- und Omni Channel Commerce-System am Markt. Wir wissen, wie Software zu bauen ist, und haben die notwendige Power, Innovationen voranzutreiben. Als Teil der Eversfrank Gruppe und speziell mit unserem Schwesterunternehmen ppi Media haben wir Zugriff auf einen großen Experten-Pool und können in allen Unternehmensbereichen skalieren. Hiervon wird zukünftig auch unsere Tochter die asim GmbH profitieren. Wir werden in den kommenden zwei Jahren ein Produkt für unsere Kunden entwickeln, dass den zukünftigen Marktanforderungen gerecht wird. Hinzu kommt, dass unsere bestehenden Kunden die Möglichkeit haben werden, aktiv bei der Produktausgestaltung mitzuwirken.

Welches Ziel verfolgen Sie mit der Übernahme?

BF: Unser Ziel ist es von jeher unseren Kunden Plattformen zur Verfügung zu stellen, mit welchen Sie den Herausforderungen in der Multichannel-Medien-Produktion gerecht werden. Dabei betrachten wir immer den ganzen Prozess: von der Produktentstehung und -veredelung, über die Verplanung bis hin zur Produktion von Werbemitteln. Das Ganze natürlich immer Benutzer- und Workflowgesteuert. Die jeweiligen Kernprozesse und -anforderungen der einzelnen Zielmärkte kennt comosoft für den Handel und asim für die Industrie bis ins kleinste Detail. Diese wollen wir mit gemeinsamem Know-how und Schlagkraft weiter ausbauen. Darüber hinaus partizipieren alle Kunden von übergreifenden Modulen und Angeboten wie beispielsweise das Marketing Resource Cockpit, der Online Marketing Suite, das starke Print-PlugIn und noch vieles mehr. Am Ende zählt doch nur eins: Wir wollen der Ansprechpartner im Bereich der Multichannel Media Production sein, bei dem die Kunden wissen, gut aufgehoben zu sein.

Welche Vorteile hat diese Entwicklung für Ihre Bestandskunden?

PJ: Wichtig für unsere Kunden ist zu wissen, dass wir asim base mindestens bis zum Ende des Jahres 2017 unterstützen werden. Uns ist natürlich bewusst, dass es eine hohe Integration der asim Software in der Systemlandschaft bei unseren Kunden besteht und wir diesbezüglich passende und innovative Lösungen bieten müssen. Dem werden wir Rechnung tragen und schon Anfang Oktober erste Ideen vorstellen.

Bleibt der Standort Waiblingen erhalten?

PJ: Ja, auf jeden Fall. Eine Vielzahl von comosoft-Kunden agieren aus dem süddeutschen Raum heraus. Wir haben uns schon Anfang vergangenen Jahres damit beschäftigt, wie wir eine räumlichere Nähe zu unseren Kunden realisieren können. Jetzt mit der Übernahme und der Möglichkeit auf eine bestehende Infrastruktur zurückgreifen zu können, werden wir eine weitere Niederlassung in Stuttgart-Waiblingen errichten und können somit unsere Industrie-Kunden, als auch den Kunden aus den Bereichen Versandhandel und Handel, bestens unterstützen. Starten werden wir mit vorerst 15 Mitarbeitern, die sich aus Industrie- und Handelsexperten zusammensetzen.

Welche Anforderungen heute für Kunden in der Produktkommunikation bestehen und welchen persönlichen Herausforderungen sich Peter Jozefiak und Benjamin Ferreau durch die Übernahme stellen müssen, lesen wir kommende Woche in Teil 2 des Interviews.