• 12.10.2015

Das Beste aus zwei Welten

Mehr Marktnähe. Mehr Power. Teil 2.

Vergangene Woche haben Peter Jozefiak und Benjamin Ferreau von comosoft bereits erzählt, wie es zu der Übernahme der asim GmbH gekommen ist und welche Pläne damit verfolgt werden. Aber wie sieht es eigentlich mit den heutigen Anforderungen im Bereich Produktkommunikation aus? Und vor welche Herausforderungen stellt einen so eine Übernahme überhaupt?

Welche Herausforderungen bestehen heute für Ihre Kunden in der Produktkommunikation?

BF: Die Aufgaben unserer Kunden in der Produktkommunikation sind immer noch dieselben wie bisher - Menschen mit Ihren Produkten zu erreichen, um sie glücklich zu machen. Die Herausforderungen sind vielfältig: Sicherlich haben wir auch an dieser Stelle branchenspezifische Anforderungen. Betrachten wir den klassischen B2C-Markt, so werden wir feststellen, dass sich die "Touchpoints" der comosoft- und asim-Kunden erweitern. Denn ob die Kunden unserer Kunden kaufen, entscheidet sich an eben diesen Touchpoints.

Genauso ist es mit der Konsumententreue. Die Zahl dieser wichtigen Berührungspunkte steigt vehement. Für immer mehr Menschen ist die Mixed Reality, also die Verschmelzung von Realität und Digitalität, schon längst ganz normal. Der Siegeszug der internetfähigen Mobiltelefone ist der wesentliche Treiber dafür. So sind nun in aller Regel zwei Handlungsstränge zu betrachten, zwischen denen sich der Käufer virtuos hin und her bewegt: der Online- und der Offline-Strang.

Und was zeichnet einen guten Lösungsanbieter im Bereich Produktkommunikation Ihrer Ansicht nach aus?

BF: Da sind wir uns beide ziemlich einig: Seine Kunden und deren Herausforderungen verstehen, Veränderungen frühzeitig erkennen und immer einen Weg finden, wie unsere Kunden diesen Anforderungen begegnen können. Dabei muss man ihnen als Softwareanbieter auch Wege aufzeigen können, welche sie so vielleicht noch nicht betrachtet haben. Das kann natürlich Diskussionen hervorrufen, die aber noch immer zu guten Lösungen geführt haben. Hinzu kommt, dass man als Lösungsanbieter auch immer das richtige Näschen für Zusatzprodukte in der Media Supply Chain haben sollte, welche gegebenenfalls auch durch enge Partnerschaft und Kooperationen abgedeckt werden. Genau diesen Weg gehen wir im Bereich Marketing Ressource Management. Ganz nach der Devise "man muss das Rad nicht immer neu erfinden" kooperieren wir hier mit Upper Network und bieten mit Marmind unseren Kunden ein Marketing Cockpit an, mit welchem sie übergreifendes Resource Management betreiben können - stand alone oder voll integriert. Wichtig ist hier für uns "One face to the consumer" - das macht uns aus.

Welche persönlichen Herausforderungen liegen in dieser Aufgabe?

PJ: Mal abgesehen von der Reiserei ist es eine tolle Herausforderung diese unterschiedlichen Handelssegmente zu verbinden. Ich als gebürtiger Norddeutscher bin es ja schon seit Jahren gewohnt im süddeutschen Raum zu arbeiten und freue mich jedes Mal, wenn ich die schöne Landschaft, das super Klima und vor allem Linsen mit Spätzle genießen darf.

BF: Die persönliche Herausforderung liegt meines Erachtens ebenfalls im Verbinden der unterschiedlichsten Handelssegmente. Weil es heute nicht mehr um Features and Functions geht. Es geht vielmehr um die gesamte Media Supply Chain bis hin zur multiplen Ausgabe in die unterschiedlichsten Kommunikationskanäle. Unser Motto ist "We love Multichannel Media Production" und das ist das, was uns tagtäglich antreibt - auch mich persönlich.